Lärmschutz an Autobahnen weiter forcieren

„Mit dem Thema Autobahnlärm sollte ehrlich umgegangen werden. Rot-Grün ist hier kein Vorbild. Unrealistische Forderungen und übertriebene Versprechungen helfen den betroffenen Menschen nicht.“ Das erklärte der CDU-Abgeordnete Benedikt Hauser im Anschluss an die heutige Anhörung zum Thema „Lärmschutz an Autobahnen“ im Verkehrsausschuss des Düsseldorfer Landtags. In der Expertenanhörung sei deutlich geworden, dass die Maßnahmen zur Eindämmung von Autobahnlärm verschieden hohe Auswirkungen haben, berichtete Hauser. Als besonders wirkungsvoll hätten sich lärmmindernde Straßenbeläge erwiesen. Dass Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge oder Geschwindigkeitsbegrenzungen für PKW hohe Effekte hätten, wurde von den Sachverständigen hingegen zurückgewiesen. Auch die gegebenenfalls zu erwartende Erhöhung des PKW-Aufkommens würde unter der „Wahrnehmbarkeitsgrenze“ liegen.

„Die Belastung der Bevölkerung durch Lärm an Autobahnen ist ein bekanntes Problem“, betonte auch CDU-Verkehrsexperte Olaf Lehne. Der Bund sei mit großen finanziellen Aufwendungen bemüht, hier Abhilfe zu schaffen. „Entsprechend der einhelligen Expertenmeinung setzt die CDU weiterhin auf Erneuerung des Straßenbelags und gegebenenfalls Installation von Lärmschutzwänden. Besonders wichtig sind lärmmindernde Übergangsschwellen an Brückenbauwerken. Die neusten Innovationen sollten hier zügig umgesetzt werden. Geschwindigkeitsbegrenzungen bringen dagegen wenig bis nichts“, so Lehne.

 

 

 

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