Kutschaty muss das Problem der Prognoseverfahren für Sexualstraftäter in die Hand nehmenDienstag, den 19. Juli 2011 um 10:23 Uhr „Wieder einmal hat sich eine Prognose als falsch erwiesen. Das zeigt der schlimme Rückfall von Dortmund.“ Das erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Biesenbach. Nach Ansicht des CDU-Rechtsexperten reicht es nicht aus, wenn die Gutachter allein nur ein zeitliches Verhalten der Straffälligen zur Grundlage ihrer Prognose machen. Vielmehr müsse die Datenbasis erheblich erweitert werden. „In anderen Ländern wählen die Gutachter einen ganzheitlicheren Ansatz und schauen sich zum Beispiel auch das Leben der Straffälligen vor ihrem Gefängnisaufenthalt an.“ Dazu müsse es in Nordrhein-Westfalen auch kommen. Biesenbach: „Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass der Staat sie vor gefährlichen Straftätern schützt. Und wenn die Prognosen sich als problematisch erweisen, müssen bei den verantwortlichen alle Alarmglocken schrillen. Deshalb fordert die CDU-Landtagsfraktion SPD-Justizminister Kutschaty auf, das Problem der Prognoseverfahren jetzt in die Hand zu nehmen.“ |
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