Bei Frau Schäfer sind immer die anderen schuldDienstag, den 11. Oktober 2011 um 10:03 Uhr „Wenn je die Weisheit eine Berechtigung hatte, die da lautet: ‚Wenn du mit dem Finger auf andere Menschen zeigst, zeigen drei Finger auf dich selbst‘, dann trifft sie auf die nordrhein-westfälische Familienministerin Schäfer und die rot-grüne Landesregierung Kraft zu.“ Das erklärt der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Tenhumberg. Er halte es für ein starkes Stück, so der CDU-Familienexperte, dass die SPD-Familienministerin die NRW-Wirtschaft kritisiere, weil die Unternehmen zu wenige Betreuungsplätze für Kinder oder sogar Betriebskindergärten anbieten. „Die Ministerien dieser Landesregierung aber stellen nach Eingeständnis von Frau Schäfer auch keine eigenen Betriebskindergärten. Bevor Frau Schäfer also die Keule von der Familienfreundlichkeit nordrhein-westfälischer Unternehmen schwingt, sollte sie wenigstens mit ihrem eigenen Haus vorbildlich handeln.“ Bei Frau Schäfer seien offenbar immer die anderen schuld. Die Verantwortung für ein schlampig gemachtes Beitragsfreiheitsgesetz versuche sie, den Kommunen in die Schuhe zu schieben. Und fehlende Kinderbetreuungsplätze will sie jetzt der NRW-Wirtschaft anlasten. Tenhumberg: „Frau Schäfer soll endlich für ein familienfreundliches Klima in NRW sorgen. Sie muss endlich ihre Hausaufgaben machen. Bei der Anzahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ist NRW immer noch Schlusslicht. Mit einseitigen Beschimpfungen und Schuldzuweisungen wird Frau Schäfer das nicht ändern.“ |
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