Rot-grüne Hochschulpolitik - Millionen weniger für Kölner Hochschulen

Der Universität zu Köln stehen im kommenden Jahr 3,8 Millionen Euro weniger zur Verfügung als 2011. „Das ist nicht nur ein Rückschritt für den Wissenschafts- und Bildungsstandort Köln, sondern vor allem ein Schlag ins Gesicht für alle Studierenden“, sind sich die Kölner CDU-Landtagsabgeordneten Christian Möbius, Dr. Martin Schoser und Andrea Verpoorten einig. Die rot-grüne Landesregierung hat mit der Abschaffung der Studienbeiträge vollmundig Kompensationszahlungen angekündigt. Doch die Kompensationszahlungen reichen bei weitem nicht aus, um den Wegfall der Studienbeiträge finanziell aufzufangen. Die Universität zu Köln muss daher künftig mit 15% weniger auskommen, obwohl die Studierenzahlen auf Rekordniveau sind.

Wissenschaftsministerin Schulze (SPD) hat die Kompensationszahlungen mit den Studierendenzahlen von 2009 berechnet und auf diesen Betrag gedeckelt, obwohl sie schon damals wusste, dass mit den doppelten Abiturjahrgängen und dem Wegfall der Wehrpflicht mit mehr Studenten zu rechnen ist. „Wir haben bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass eine für die Universität zu Köln sehr schwierige Situation eintritt“, so Möbius, Schoser und Verpoorten. Ministerin Schulze hat die Studierenden und die Universitäten bewusst getäuscht und lässt sie nun mit ihren finanziellen Nöten allein“, kritisieren die Kölner CDU-Abgeordneten scharf. „Es zeigt sich: Die Landesregierung und insbesondere die Fachministerin Schulze sind mit der Bewältigung ihrer Aufgaben überfordert!“, so die Landtagsabgeordneten.

Auch die Fachhochschule Köln und die Sporthochschule Köln sind von den finanziellen Einbußen betroffen. Insgesamt fehlen den Kölner Hochschulen damit in Zukunft fast 5,2 Millionen Euro jährlich. Die Folge sind Streichungen von Vorlesungen, Tutorien und Übungen und eine deutliche Verschlechterung der Studienbedingungen. „Die Studierenden haben Besseres verdient“, so die CDU-Politiker abschließend.

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