Schulkonsens stiftet Frieden an unsren SchulenDienstag, den 25. Oktober 2011 um 09:22 Uhr „Nach jahrzehntelanger teilweise heftiger Auseinandersetzung haben die großen Parteien im Düsseldorfer Landtag heute den Schulkonsens auch formal beschlossen. Das ist historisch. Und es gibt unseren Schulen die Möglichkeit, sich in Ruhe auf das zu konzentrieren, was ihre Aufgabe ist: Die Bildung und Ausbildung junger Menschen, die Förderung ihrer individuellen Fähigkeiten und die Begleitung bei der Entwicklung zu einer Persönlichkeit.“ Das erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Klaus Kaiser. Heute hat der Landtag in Düsseldorf in dritter Lesung einer Änderung des Schulgesetzes zugestimmt. Grundlage dafür sind die im so genannten Schulkonsens vereinbarten Eckpunkte wie etwa die Verankerung eines vielfältigen Schulsystems in der nordrhein-westfälischen Verfassung oder die Einführung einer Sekundarschule ohne eigene Oberstufe. Das Projekt einer Gemeinschafsschule wird nicht weiter fortgeführt, es wird keine Schulform abgeschafft. „Der Schulkonsens schafft Verlässlichkeit bis mindestens 2023“, freut sich der CDU-Schulexperte. Auch die Städte, Kreise und Gemeinden als Schulträger vor Ort hätten jetzt langfristig Planungssicherheit. Kaiser: „Der Schulkonsens schafft die Rahmenbedingungen für Schulfrieden vor Ort. Und mit unserer Entscheidung für ´kurze Wege für kurze Beine` schaffen wir auch die Rahmenbedingungen, dass trotz demografischen Wandels die Grundschulen vor Ort erhalten bleiben können. Der heutige Schulkonsens ist ein großer Erfolg.“ |
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