CDU-Fraktion fordert härtere Strafen für Vandalismus und Metalldiebstahl auf FriedhöfenDienstag, den 08. November 2011 um 08:38 Uhr Schwindender Respekt vor Allgemeingut und fremdem Eigentum haben vielerorts eine neue Qualität erreicht. Bundesweit häufen sich Berichte über Vandalismus auf Friedhöfen. So werden immer häufiger Gräber beschädigt, Grabsteine beschmiert und Blumenschmuck entwendet. Zudem ist immer häufiger zu beklagen, dass Grabkreuze und -lichter, Madonnen-, Heiligenfiguren, Vasen und andere Metallgegenstände gewaltsam aus der Grabverankerung herausgebrochen werden, um später Erlöse aus dem Verkauf dieser Metalle zu erzielen. Vor diesem Hintergrund fordert die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen eine härtere Bestrafung der Täter und damit eine Änderung des Strafgesetzbuchs. „Vandalismus und Metalldiebstahl auf Friedhöfen sind zutiefst pietätlose und unmoralische Straftaten.“ Das erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Biesenbach, jetzt in Düsseldorf. „Friedhöfe sind Orte des Friedens und der letzten Ruhe. Wer hier Gegenstände beschädigt, zerstört oder entwendet, missachtet nicht nur den Achtungsanspruch des Verstorbenen, sondern auch das Pietätsgefühl der Angehörigen sowie der Allgemeinheit. Vandalismus und Metalldiebstahl auf Friedhöfen darf somit unter keinen Umständen bagatellisiert werden, sondern muss durch eine Änderung des Strafgesetzbuches härter sanktioniert werden.“ Konkret gehe es beispielsweise darum, den Diebstahl von Gegenständen von Gräbern, also den „Grabdiebstahl“, als Regelbeispiel für einen besonders schweren Fall des Diebstahls mit einem möglichen Freiheitsstrafmaß von mindestens drei Monaten ins Strafgesetzbuch aufzunehmen. Biesenbach kündigte an, dass die CDU-Fraktion in Kürze dazu einen Antrag in den Landtag einbringen wird. |
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