Studienbeiträge schrecken nicht vom Studieren ab

„Stück für Stück holen SPD und Bündnisgrüne in Nordrhein-Westfalen die Wirklichkeit ein. Heute entpuppt sich die Behauptung  der abschreckenden Wirkung von Studiengebühren als rot-grünes Hirngespinst.“ Das erklärt der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Brinkmeier. Die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet heute über die Ergebnisse der empirischen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin, wonach Studiengebühren sich nicht nachteilig auf den Studierwillen der Schulabgänger auswirke. „Die Zahl der Studienanfänger in Nordrhein-Westfalen hat dieses rot-grüne Hirngespinst ohnehin nie belegt“, erinnert Brinkmeier.

Die Abschaffung der Studienbeiträge beruhe also auf reiner Ideologie und führe in ein gebrochenes Wahlkampfversprechen, stellt der CDU-Hochschulexperte fest. Denn das Versprechen von Ministerpräsidentin Kraft, sie werde die wegfallenden Studienbeiträge komplett erstatten, habe sie gebrochen. Viele Hochschulen erhielten weit weniger Geld vom Land, als sie über Studienbeiträge einnehmen würden. Brinkmeier: „Manche Hochschulen erhalten Millionen weniger. Versprochen – gebrochen. Und die Zeche dieses gebrochenen Wahlkampfversprechens zahlen die Studierenden. Denn die Studienbedingungen verschlechtern sich, der Numerus Clausus steigt, die Hörsäle werden voller, Tutorien müssen ausfallen, weil das Geld für die Tutoren nicht mehr da ist. Ob als Wissenschaftsministerin vor sieben Jahren oder als Ministerpräsidentin heute – von Frau Kraft haben die Studierenden in Nordrhein-Westfalen nichts zu erwarten.“ 

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