CDU-Landtagsfraktion gratuliert Vertriebenen und Spätaussiedlern zum ‚Tag der neuen Heimat‘Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 08:47 Uhr „Der ‚Tag der neuen Heimat‘ soll in Erinnerung rufen, dass ein Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen ihre Wurzeln in den ehemaligen deutschen Gebieten Mittel- und Osteuropas haben. All diesen, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, gratulieren wir zu den erbrachten Lebensleistungen in ihrer neuen Heimat Nordrhein-Westfalen und bedanken uns für alles, was sie generationenübergreifend für unser Land getan haben – wirtschaftlich, kulturell und zwischenmenschlich. Dies gilt“, so der Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Bodo Löttgen, „für jeden Einzelnen unabhängig davon, ob er bereits 1946 als Vertriebener oder erst 2010 als Spätaussiedler zu uns gekommen ist. Gerade dieser Teil unserer gemeinsamen deutschen Geschichte darf nicht dem Vergessen anheimfallen und sollte heute gewürdigt werden.“ Mit Unverständnis und großem Bedauern nimmt die CDU-Landtagsfraktion zur Kenntnis, dass anlässlich des Empfangs durch Staatssekretärin Zülfiye Kaykin erneut deutsche Spätaussiedler in einen unzutreffenden Migrationszusammenhang gebracht werden. „Spätaussiedler sind und bleiben Deutsche, und sie verlangen zu Recht von uns, auch als solche anerkannt zu werden“, stellt Bodo Löttgen klar. „Die berechtigte Erwartungshaltung unserer Landsleute nach einer differenzierten Betrachtung ist augenscheinlich bei Frau Kaykin nicht angekommen oder wird schlicht ignoriert.“
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