Deutsch-Chinesische Parlamentariergruppe besuchte China.

4413_20080506185028_1 Die Deutsch-Chinesische Parlamentariergruppe besuchte auf ihrer Kommissionsreise nach China neben vielen politischen Zielorten wie z.B. den Volkskongressen in Peking, Chengdu und Nanjing u.a. die Panda-Aufzuchtstation in Chengdu.
Chengdu, die Hauptstadt der NRW-Partnerprovinz Sichuan, liegt im Südwesten Chinas. Der Panda, eines der nationalen Symbole Chinas und uns wohl bekannt als Symbol des WWF, ist hier in geschützten Bergregionen heimisch. Die Aufzucht- und Forschungsstation in Chengdu, die 1987 gegründet wurde, umfasst auf einem 370.000 m² großen Gelände: Forschungs¬gebäude, Labore, tierärztliche Anlagen, eine Tagesstätte, ein Begrüßungszentrum und ein Panda-Museum.
Hier werden die besten Bedingungen und Methoden im Bereich Umweltschutz und Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten erforscht. Ziel ist die Bewahrung bedrohter einheimischer Wildtiere durch Forschung, Schutz, Aufklärung und Erziehung. In den letzten Jahren hat diese Forschungsstation weltweite Anerkennung erhalten.
Derzeit leben in der Station 67 Große Pandas. Bis heute ist es dem anerkannten Institut gelungen, dass über 80 Tiere in Gefangenschaft geboren wurden und etwa zwei Drittel von ihnen auch überlebten.
Im Gegensatz zu anderen Bärenarten sind Pandas reine Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von Bambus. Wegen des geringen Nährwerts der Bambuspflanzen muss der Panda täglich ca. 30 kg zu sich nehmen und um dies zu schaffen, ist er bis zu 14 Stunden am Tag mit Fressen beschäftigt.

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