Kölner CDU gegen Filialschließungen bei der Sparkasse KölnBonnDie Kölner CDU wendet sich gegen Pläne der Sparkasse KölnBonn, 10 Prozent ihrer Geschäftsstellen zu schließen. Der stellvertretende Parteivorsitzende Christian Möbius erklärte, er halte es für einen Fehler, wenn sich die Sparkasse aus der Fläche zurückziehe. „Die Sparkasse ist gerade durch die große Kundennähe zur Nummer Eins in Köln geworden", so Möbius, der Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss des Düsseldorfer Landtags ist. „Der Vorstand der Sparkasse solle die wirtschaftlichen Probleme der Sparkasse dort lösen, wo sie tatsächlich angefallen sind", so der CDU-Finanzexperte mit Verweis auf den dreistelligen Millionenverlust der Sparkasse KölnBonn im Jahr 2008.
Die Sparkasse solle sich die Geschäftspolitik der Deutschen Bank vor Augen führen, die sich ebenfalls vor einigen Jahren aus der Fläche zurückgezogen hat, dies als Fehler erkannt hat und schließlich die Postbank für 8 Mrd. Euro gekauft hat, um wieder Kundennähe praktizieren zu können.
Möbius befürchtet, dass vor allem ältere Mitbürger, die es seit Jahren gewohnt sind, zu ihrer Sparkassenfiliale zu gehen, unter den Schließungsplänen leiden werden. Hinzu kommt, dass auch der Einzelhandel vor Ort in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn sich Kundenströme verlagern. „Diese negativen Auswirkungen kann keiner wollen", so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Insofern appelliere ich an die Kommunalpolitiker im Verwaltungsrat der Sparkasse KölnBonn, den Schließungsplänen der Sparkasse im Interesse der Bürgerinnen und Bürger entgegen zu treten", so der CDU-Finanzexperte. „Es sei schon bemerkenswert, dass die Sparkasse mit ihrem Verwaltungsratsvorsitzenden Martin Börschel (SPD) erst kurz nach der Kommunalwahl mit ihren Schließungsplänen um die Ecke komme", so Möbius abschließend. |
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