Rot-Grün schadet der Landwirtschaft

Die Aussagen der Ministerpräsidentin zum Thema Landwirtschaft zeugen einmal mehr von einer völligen Unkenntnis der Materie. Große Passagen ihrer Regierungserklärung scheinen 1:1 aus dem ideologischen Wörterbuch der Grünen entnommen. Tatsache ist, dass unsere Landwirtschaft einem großen nationalen und internationalen Wettbewerb ausgesetzt ist. Wenn Frau Kraft in Ihrer Rede einer intensiven Landwirtschaft den Kampf ansagt, dann läuft das auf eine Zerstörung von bewährten und gewachsenen Strukturen hinaus.

Und wenn die Ministerpräsidentin ankündigt, eine gezielte Agrarförderung zu betreiben und bäuerliche Strukturen zu stärken, heißt das übersetzt, dass es das Ziel der rot-grünen Minderheitsregierung ist, nur die ihr genehmen Formen der Landwirtschaft zu fördern. Es wird zu einer einseitigen Förderung der so genannten Bio-Landwirtschaft kommen. Wir brauchen aber alle Facetten der Landwirtschaft und keine einseitige Förderung.

Nicht zu einer Verbesserung beitragen wird auch die Ankündigung, die staatliche Umweltverwaltung zu stärken. Dies läuft auf eine Zerschlagung der Landwirtschaftskammern und eine Abschaffung der bäuerlichen Selbstverwaltung hinaus. Das ist mit uns nicht zu machen. Als CDU-Landtagsfraktion werden wir uns der Absicht, bäuerliche Strukturen zu zerschlagen und damit unsere Kulturlandschaften nachhaltig zu verändern, entschieden widersetzen.

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